Veranstaltungen in Oldenburg in einem Kalender: Oper, Ballett, Theater, Konzert, Club, Kino und Literatur aus 7 Häusern — mit Datum, Spielstätte und Ticketverfügbarkeit, täglich aktualisiert.
Hier ausgehen bündelt die Programme der unten genannten Häuser. Die Quellen werden täglich abgerufen; bei Ausfällen kann der letzte verfügbare Stand angezeigt werden. Verbindliche Angaben zu Beginn, Änderungen und Tickets findest du auf der verlinkten Originalseite. Alle Uhrzeiten gelten vor Ort in Oldenburg.
England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood ihr Zuhause verlassen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Hindernisse aussichtslos erscheint. Die jüngere Marianne hingegen folgt offen ihrem Herzen und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen John Willoughby. Zwischen Hoffnung, Enttäuschung und den Zwängen ihrer Zeit müssen beide Schwestern ihren eigenen Weg finden und erkennen, dass weder kühle Vernunft noch leidenschaftliche Gefühle allein zum Glück führen.
Was bleibt von einer Generation, die zwischen Bomben und Pop-Musik erwachsen wurde? Ein Film wie ein alter Song – voller Sehnsucht und Wehmut. Bilder und Töne aus über 20.000 Quellen: ein melancholisches Panorama aus Archivmaterial und Erinnerungen, welches die Seele des Libanon durchleuchtet. Lana Dahers cineastische Ethnographie erforscht, wie Musik und kollektive Erinnerung die Psyche einer Nation formen. Statt einer chronologischen Historiographie konstruiert sie aus Film- und Musikgeschichte ein emotionales Porträt der libanesischen Seele – geprägt von Nostalgie, Widerstand und der ewigen Frage nach Heimat und Zugehörigkeit. LANA DAHER lebt als Filmemacherin im Libanon. Sie ist seit langem in der Kunst- und Musikszene von Beirut aktiv und arbeitet in den Bereichen Ton, Bild und Archivierung.
Der Film erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er-Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie, entscheidet ihr Ehemann Werner, der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
Text von Cesare Sterbini nach Pierre Augustin Caron de BeaumarchaisIn italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Chaos in Sevilla! Der smarte Graf Almaviva hat ein Auge auf die schöne Rosina geworfen. Dumm nur, dass ihr geldgieriger Vormund Dr. Bartolo sie selbst ehelichen will. Also schlüpft Almaviva in allerlei Verkleidungen – mal als betrunkener Soldat, mal als schrulliger Musiklehrer – um Rosina heimlich den Hof zu machen. Unterstützt wird er vom gewitzten Figaro, der mit Tricks, Intrigen und gestohlenen Schlüsseln das Spiel aufmischt. Bartolo riecht den Braten, doch zu spät: Vor der Nase des Notars heiraten Almaviva und Rosina, und Bartolo schaut in die Röhre – wird aber mit Gold getröstet. Rossini pur: Musik, Turbulenz und ein Happy End inklusive! Rossini komponierte »Il barbiere di Siviglia« mit 23 Jahren in nur drei Wochen – ein spritziges Meisterwerk der Opera buffa, basierend auf Beaumarchais’ Komödie von 1772.
Ein Roadmovie über die Schönheit und den Zauber alltäglicher Begegnungen: Bobby fährt immer wieder dieselbe Strecke zwischen Wien und Salzburg. Er nimmt Menschen mit, eigentlich um Benzinkosten zu sparen. Gemeinsam teilen sie ein Stück Weg und für einen kurzen Moment auch ihr Leben. Im Auto kommen sie ins Gespräch über Liebe und Krieg, Familie und Erinnerung, Herkunft und Zukunft. Ein junger Soldat, ein Supermarktlehrling, ein Wissenschaftler, eine queere Frau kurz vor ihrer Hochzeit – flüchtige Augenblicke, aus denen ein Mosaik der Gegenwart entsteht. Auch Bobby erzählt: von seinem Leben, vom Älterwerden und von einem Freund, der in Salzburg im Koma liegt – der Grund für seine Fahrten. Während draußen Berge, Wälder und Brücken vorbeiziehen, verändert sich mit den Jahreszeiten das Licht. Bobby fährt weiter, aber in eine andere Richtung… LONDON ist ein leiser, tröstlicher Film zwischen Dokumentarischem und Fiktion. Die Autobahn wird zum Ort der Begegnung, an dem Fremde einander zuhören und unsere Gegenwart für einen Augenblick erfahrbar wird. In beunruhigenden Zeiten erzählt der Film von der Möglichkeit, dass Nähe und Solidarität dort entstehen, wo Menschen ein Stück des Weges miteinander zurücklegen.
Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Lore klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist Streit vorprogrammiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang?
Queen (Eliane Umuhire) ist eine selbstbewusste, willensstarke Frau, die sich mit ihren zwei Kindern im Nairobi der 1990er Jahre durchschlägt. Als sie der irischen Journalistin Anna (Denise Gough) begegnet, die als Auslandskorrespondentin in Nairobi arbeitet, entsteht zunächst eine unerwartete Verbindung und schließlich eine außergewöhnliche Freundschaft. Als klar wird, dass Queen an Aids erkrankt ist, ermöglicht ihr Anna den Zugang zu einer Behandlung. Queen überlebt, während ihre Freundinnen und Nachbarinnen weiterhin an den Folgen der Infektion sterben. Ihr Überleben wird für sie zur Verpflichtung: Sie beginnt gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. CALL ME QUEEN erzählt eine inspirierende Geschichte über Mut, und die Kraft von Solidarität und Freundschaft, die das scheinbar Unmögliche möglich machen. In kompakten, effektiven Bildern erzählt CALL ME QUEEN, wie sich vor allem Frauen zu einer panafrikanischen Bewegung zusammenschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Die Geldgier und Gleichgültigkeit des Westens sind dabei ihre härtesten Gegner. Neben einem klaren aktivistischen und journalistischen Anspruch ist das fiktionale Biopic, basierend auf Lara Santoros Roman „Mercy“, auch dramaturgisch ambitioniert: Anhand der Beziehung zwischen Anna und Queen werden rassistische Erzählmuster des westlichen Kinos wie „Black Best Friend“ oder „White Saviour“ diskutiert und gebrochen. Mit viel Fingerspitzengefühl reflektiert die iranisch-deutsch-französische Filmemacherin und Autorin Emily Atef weiße Privilegien und zentriert Schwarze Perspektiven. Eliane Umuhire liefert in der Rolle der selbst ernannten Queen eine oscarreife Performance ab. 2025 löste die Trump-Regierung die Entwicklungsbehörde USAid auf – mit drastischen Folgen für die HIV- und Aidshilfe in Afrika. CALL ME QUEEN ist politisch hochaktuell und hat vor allem ein Ziel: der weißen westlichen Welt zu erklären, wie die Dinge wirklich funktionieren, und sie zu ermahnen, nicht wegzuschauen.
Die Geschwister Toni, Lou und Mo haben den Bauernhof der Eltern geerbt. Während Mo dort lebt und sich liebevoll darum kümmert, den Hof als kleinen Landwirtschaftsbetrieb zu erhalten, haben Lou und Toni andere Vorstellungen. Wäre nicht Urlaub auf dem Bauernhof lukrativer, oder die Nutzung der Fläche als Renaturierungsgebiet für Moore sinnstiftender? Hin und hergerissen zwischen nostalgischen Kindheitserinnerungen, der Konfrontation mit einer von Kommerz gesteuerten Realität und der eigenen Verantwortung für das Klima, handeln die Geschwister ihre Standpunkte aus. Doch auch der Hof selbst meldet sich zu Wort: Die Tiere sinnieren über die Geschichte der Domestizierung und eine Bäuerin und ihre Magd aus einer fernen Generation lassen Gegenwart und Vergangenheit poetisch miteinander verschmelzen.Nachdem bereits Miriam V. Leschs Theatertext »Wald« in Oldenburg erfolgreich uraufgeführt wurde, entsteht »Ein Stück Land« nun als Auftragsarbeit für das Staatstheater. Die Dramatikerin setzt ihren Zyklus rund um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur fort und verbindet mit sprachlicher Leichtigkeit mehrere Ebenen mit tiefgreifenden und wiedererkennbaren Konflikten unserer Zeit.
Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. Nach der Romanvolage von Jenny Erpenbeck.
Wende verschlafen, Lebensleistungen entwertet, Chefsessel westdeutsch besetzt – eine wirklich gerechte Einheit wurde verpasst. Nicht nur politisch, auch medial, wirtschaftlich und im Alltag: Ostdeutschland wird oft karikiert, als Klischee statt als Realität wahrgenommen. Marieke Reimann, 1987 in Rostock geboren und im Plattenbau aufgewachsen, kennt die Brüche aus erster Hand. Als Journalistin und ehemalige Chefredakteurin kämpft sie seit Jahren für eine Sichtbarkeit, die über den «Jammer-Ossi» hinausgeht. Warum finden Einheitsfeiern ohne Ostdeutsche statt? Warum ist Friedrich Merz froh, im Westen geboren zu sein? Warum wird da am rechten Rand gewählt, wo es viel Abwanderung und wenig Frauen gibt? Und können Angela Merkel und Tokio Hotel Vorbilder sein? Marieke Reimann verbindet persönliche Reportage mit scharfer Analyse und benennt die Leerstellen unserer Gesellschaft auf brillante, ungeschönte Art. Ihr Buch ist ein eindringlicher Appell für den Osten – und für eine Zukunft, in der unsere Demokratie nur gewinnen kann, wenn die Wende endlich bei allen ankommt. Das Buch ist auf der Spiegel-Bestseller-Liste.
Traditionell beginnen wir die neue Spielzeit mit unserem „WatchOUT“ und zappen quasi in der Realität von Stück zu Stück, um eine Vorschau auf die beginnende Spielzeit zu geben. Alle Stücke, die in den kommenden Monaten gezeigt werden, stellen sich mit kurzen Auszügen vor. Das Publikum kann sich bei dieser Veranstaltung einen ersten Eindruck der vielfältigen Produktionen machen und daraufhin entscheiden, welches Stück man in den nächsten Wochen unbedingt anschauen möchte. Lasst euch begeistern, werft einen Blick durch das Loch im Vorhang und lasst euch anstecken von der freudigen Erwartung auf die baldigen Aufführungen unserer Stücke.
England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood ihr Zuhause verlassen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Hindernisse aussichtslos erscheint. Die jüngere Marianne hingegen folgt offen ihrem Herzen und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen John Willoughby. Zwischen Hoffnung, Enttäuschung und den Zwängen ihrer Zeit müssen beide Schwestern ihren eigenen Weg finden und erkennen, dass weder kühle Vernunft noch leidenschaftliche Gefühle allein zum Glück führen.
Das ganz große Kino mit gewaltigen Bildern und einem Überlebenskampf, der einem buchstäblich den Atem raubt! Mit unglaublicher Wucht und Intensität erzählt der epische, emotionale und zugleich hochspannende Survival-Thriller WHALEFALL von diesem einen Moment, der von einer Sekunde auf die andere einfach alles verändert: Nach dem Tod seines Vaters (Josh Brolin) auf hoher See begibt sich Jay Gardiner (Austin Abrams) an die kalifornische Küste, um dessen Überreste zu finden. Doch die Suche im Meer endet in einem Albtraum: Jay wird von einem riesigen Pottwal verschluckt. Gefangen im Inneren des Meerestiers und mit nur noch einer Stunde Sauerstoff beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jeder Atemzug zählt und ihm bewusst wird, dass ausgerechnet die harten Lektionen seines Vaters seine Chance auf Rettung sein könnten.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika, auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der US-amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
Im Jahr 1960 machen sich neun junge Männer auf den Weg nach Rom. Die acht Ruderer und ihr jugendlicher Steuermann aus einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein haben sich ein ebenso ehrgeiziges wie scheinbar unerreichbares Ziel gesetzt: Sie wollen die olympische Goldmedaille im Rudern gewinnen.
Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. Nach der Romanvolage von Jenny Erpenbeck.
Der Film erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er-Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie, entscheidet ihr Ehemann Werner, der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
Jetzt wird’s verhext - und ziemlich turbulent! Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg hat die Anmeldung mal wieder verpennt. Während Marita bei der Polizei ermitteln darf und Florian mit Kultreporterin Karla Kolumna auf der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz im Museum übrig – für sie der wohl langweiligste Ort der Welt. Doch plötzlich überschlagen sich dort die Ereignisse: Während Kuratorin Farrah Pahani gemeinsam mit Bibi eine neue Ausstellung vorbereitet, verschwindet eine wertvolle Spieluhr spurlos. Ein Rätsel, das Bibi sofort aufklären muss! Gemeinsam mit Marita beschließt sie, sich in die Nacht des Einbruchs zurückzuhexen und landet prompt 139 Jahre in der Vergangenheit – mitten auf Schloss Klunkerburg. Dort begegnen sie Fritzi von Klunkerburg, die dringend Hilfe gebrauchen kann. Denn ihre fiese Tante Mathilde plant, Fritzis Spieluhr, ein kostbares Erbstück ihrer Mutter, an sich zu reißen. Für Bibi und Marita heißt es jetzt: hexen, clever sein und Freunden helfen – und nebenbei irgendwie zurück in die Gegenwart gelangen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt!
Vorpremiere am 19.8.26 um 20.00 Uhr Mitten im Leben fasst Paul Gompitz den Entschluss, von Rostock aus nach Syrakus auf Sizilien zu reisen. Angetrieben von dem Wunsch, den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume zu folgen, entwickelt sich die Idee zu einem persönlichen Ziel. Doch Paul lebt in der DDR und damit hinter einer streng bewachten Grenze, die legale Ausreisen nahezu unmöglich macht. Der Plan lässt sich auf offiziellem Weg nicht verwirklichen. Um sein Vorhaben dennoch umzusetzen, beginnt er, eine Flucht vorzubereiten, die ihn seinem Ziel näherbringen soll. Basiert auf dem Roman »Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus« von Friedrich Christian Delius.
Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Lore klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist Streit vorprogrammiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang?
Zur großen Freude von Shaun und seinen wolligen Freunden steht auf der "Mossy Bottom"-Farm Halloween vor der Tür. Nur leider zerstört der tollpatschige Farmer kurz vor dem Fest den Kürbisgarten der Schafherde und nun liegt es an Shaun, eine Lösung zu finden! Als dieser daraufhin zum verrückten Wissenschaftler wird, der Farmer urplötzlich verschwunden ist und obendrein noch ein haariges Ungeheuer in den Wäldern von Mossingham umherstreift, ist das Chaos perfekt und alle bereit für ein ebenso lustiges wie aufregendes, neues Abenteuer!
Emil soll die Sommerferien bei seiner Oma in Berlin verbringen. Doch schon im Zug dorthin wird er von dem skrupellosen Betrüger Max Grundeis ausgeraubt - und ein wildes Abenteuer beginnt! Gemeinsam mit einer Bande cleverer Kinder nimmt Emil die Verfolgung auf und stürzt sich in eine rasante Detektivjagd quer durch Berlin – voller Witz, Mut und echter Freundschaft.
Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe eines Pflegeroboter angewiesen. Sie fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem Roboter, den sie Pawlowitsch nennt. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist? Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer vorherigen Filme an.
Liverpool 1961: Brian Epstein (Jacob Fortune-Lloyd) entdeckt eine Band, welche die Welt verändern wird: die Beatles. Mit visionärem Gespür formt er aus den vier Musikern ein weltweites Phänomen und gestaltet den Sound einer ganzen Ära. Mit dem Erfolg wachsen die Erwartungen und der auf Epstein lastende Druck wird immer größer. Getrieben von der Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung, ringt Epstein mit gesellschaftlichen Zwängen und sich selbst. Während die Welt den Beatles zu Füßen liegt, droht er im Strudel aus innerer Zerrissenheit und Einsamkeit unterzugehen. Das von Joe Stephenson („Chicken“) nach einem Drehbuch von Brigit Grant und Jonathan Wakeham inszenierte Biopic handelt vom Leben des Musikunternehmers und Beatles-Managers Brian Epstein – ein außergewöhnlicher Macher, in dessen Rolle Jacob Fortune-Lloyd („Die drei Musketiere – D’Artagnan“) überzeugt. MIDAS MAN feierte seine Premiere im Mai 2024 auf dem 32. Toronto Jewish Film Festival und wurde unter anderem auf dem Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg (JFBB) 2025 gezeigt.
40 Jahre Kulturetage – und der Soundtrack dazu kommt live auf die Bühne! Unsere neugegründete Jubiläums-Band „The Kulti Boys & One Girl" nehmen euch mit auf eine musikalische Reise durch vier Jahrzehnte voller Erinnerungen, Lieblingssongs und besonderer Momente. Der Clou dabei: Ihr bestimmt das Programm und zwar à la carte! Als lebende Jukebox erfüllen die Künstler*innen - gegen eine kleine Spende - eure Wünsche aus einer feinen Auswahl von der Tageskarte. Freut euch auf einen Abend voller Musik, Überraschungen und guter Laune und feiert mit uns 40 Jahre Kulturetage: die Musik, das Leben und die Zukunft! Mit: Uwe Bergeest (Gesang), Jan Bunte (Schlagzeug), Lasse Dinter (Klavier), Martin Flindt (Gitarre), Josef Kempen (Bass), Anne Zarour (Gesang), Ralf Selmer (Schauspiel)
Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Lore klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist Streit vorprogrammiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang?
Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. Nach der Romanvolage von Jenny Erpenbeck.
England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood ihr Zuhause verlassen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Hindernisse aussichtslos erscheint. Die jüngere Marianne hingegen folgt offen ihrem Herzen und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen John Willoughby. Zwischen Hoffnung, Enttäuschung und den Zwängen ihrer Zeit müssen beide Schwestern ihren eigenen Weg finden und erkennen, dass weder kühle Vernunft noch leidenschaftliche Gefühle allein zum Glück führen.
Gustav Mahler (1860-1911): Sinfonische Dichtung „Totenfeier“ (1888) / Rückert-Lieder (1901/02)Antonín Dvořák (1841-1904): Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60 (1880)Niedersächsisches JugendsinfonieorchesterDirigent: Stephan Zilias, Solistin: Lotte Verstaen (Mezzosopran) In den Herbstferien trifft sich das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester (NJO) zu seiner zweiten großen Arbeitsphase des Jahres. Die 75 Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren kommen aus dem ganzen Bundesland, von Osnabrück bis zum Harz, von Friesland bis Göttingen, und studieren eine Woche lang unter der Leitung des Dirigenten Stephan Zilias ein anspruchsvolles sinfonisches Programm ein. Mit dem Abschlusskonzert am 18. Oktober gastiert das NJO am Staatstheater Oldenburg – und damit in der Heimat von fast einem Fünftel des Orchesters! Auf dem Programm im Herbst 2026 stehen Werke von Gustav Mahler und Antonín Dvořák. Zwischen Spätromantik und Moderne steht Gustav Mahler, dessen Musik mit ihrer Emotionalität und Dramatik Jugendliche ganz besonders anspricht. In der Tondichtung „Totenfeier“ steht der Komponist „am Grabe eines geliebten Menschen“ und stellt existenzielle Fragen: „Was bedeutet der Tod – gibt es Fortdauer?“ Die bezaubernden „Rückert-Lieder“ zeigen eine ganz andere Seite Mahlers, sie singen von Liebe und Natur, Entrückung und Schönheit. Heiterer und leichter ist auch die zweite Konzerthälfte: Antonín Dvořáks 6. Sinfonie war bei der Uraufführung in Prag ein großer Erfolg und wurde als Ausdruck eines neuen tschechischen Nationalklangs gefeiert. Schwungvoll und tänzerisch, fließend und klangvoll findet Dvořák hier zu seinem markanten Personalstil. Zu seinem Abschied aus Niedersachsen dirigiert der langjährige Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover erneut das NJO: Stephan Zilias gastiert als Operndirigent europaweit, etwa an der Vlaamse Opera in Antwerpen und Gent (wo er ab Herbst 2026 als Chefdirigent arbeitet), bei den Opernfestspielen in Savonlinna (Finnland), an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Leipzig und dem Theater an der Wien. Mit der Mezzosopranistin Lotte Verstaen ist eine junge, hoch talentierte belgische Gesangssolistin zu erleben. Nach ihrer Ausbildung in Leuven, an der Königlichen Oper La Monnaie in Brüssel und im Opernstudio der Oper Köln singt die Mezzosopranistin inzwischen auf zahlreichen renommierten Bühnen und Konzertpodien der Benelux-Länder und in Frankreich, darunter die Opernhäuser in Liège, Antwerpen und Luxemburg, das Concertgebouw Amsterdam und das Théâtre des Champs-Élysées.
An diesem Abend treten unsere hochmotivierten Kandidat:innen gegeneinander an, um euch Songs auf der Bühne zu zeigen, die sie sorgfältig vorbereitet haben. Diese werden sie lippensynchron performen, um euch zu überzeugen. Denn ihr seid diejenigen, deren Votum entscheidet, wer sich erfolgreich durch die Runden kämpft, wer auf der Strecke bleibt und wer letztendlich ganz oben stehen wird. Mit verschiedenen Themen und Regeln pro Runde wird es definitiv spannend. Verpasst auf keinen Fall diese Show voller Unterhaltung, guter Musik und faszinierender Auftritte!
Der Film erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er-Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie, entscheidet ihr Ehemann Werner, der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
Sophia ist hochintelligent, gutaussehend und eine blendende Köchin. Nur mit Türen hat sie Probleme. Es gelingt ihr einfach nicht, sie zu öffnen, denn das neueste Modell eines künstlichen Menschen ist noch nicht ganz perfekt. Wolfgang, Professor für Geschichte und gerade von seiner Ehefrau verlassen, hat Sophia zu seiner neuen Lebensgefährtin erkoren. Seine Tochter Helena ist entsetzt, sieht Sophia doch aus wie ihre Mutter in jung. Gemeinsam mit ihrem Freund Jonas ist die erfolgreiche Influencerin gekommen, um mit dem Vater dessen sechzigsten Geburtstag zu feiern, den der allerdings vergessen zu haben scheint. Zudem ist er gerade von seinem Lehrstuhl entbunden worden, seine Wohnung ist leergeräumt und Sophia bereitet an seiner Seite Essen wie wissenschaftliche Vorträge vor. Im Gegensatz zu Helena ist Jonas, nicht ganz erfolgreicher Informatiker mit Ambition zur Gastronomie, von Sophia fasziniert. Als er sich mit ihrem Menü beschäftigt, entwickelt sie ein überraschendes Eigenleben.Moritz Rinke hat mit seinem neuen Stück eine philosophische Komödie geschrieben, die sich der Frage widmet, was Menschsein ausmacht und wie man es definiert. Kann ein künstliches Wesen humaner sein als Menschen aus Fleisch und Blut?
Ein Leuchten. Eine Umarmung. Alin Coen ist zurück auf Klangreise, zurück mit neuen Liedern und einem Album – eine Liebeserklärung, die schon mit dem Titel beginnt: „Du bedeutest mir die Welt” Achtsamkeit und Heilung, Nähe und Verantwortung, eine Musik, die vom Ohr direkt ins Herz dringt. Die Songpoetin Alin Coen besingt die feinen Fäden, die Menschen verbinden – Eltern und Kinder, Liebende und Freunde. Und scheut auch die dunkleren Noten nicht: Enttäuschung, Abschied und Zweifel finden ihren Platz. Doch jedes Lied hält am Ende Lichtfunken bereit. Mit berührender Offenheit erzählen die neuen Lieder im ganz Kleinen und im ganz Großen vom Beginn des Lebens. Von der Geburt eines Kindes bis hin zur Geburt des Universums. Alin Coen greift nach den Sternen. „Alles beginnt im All” und „Mond und Erde” verleihen dem Album galaktische Dimensionen. Denn sich in den Nachthimmel hineinzuhören, bedeutet Neues zu wagen. Das Weltall wird zum Traumflugziel für Aufbruch und Veränderung – für den Mut, Grenzen hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu wagen. Diese poetische Weite tritt in den spannenden Kontrast zur sanften, unmittelbaren Wärme der anderen Lieder, die ganz nah am Boden, am Herzen des Alltäglichen bleiben. Ihre Worte. Ihre Welt. Ihre Musik. So fügen sich Facetten von „Du bedeutest mir die Welt” zu einem Ganzen. Mal flüsternd und zerbrechlich, mal erzählerisch und augenzwinkernd, mal melodisch verspielt. Jede Zeile atmet ihre unverkennbare Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke. Das Schöne ist, dass man spürt: Hier singt ein Mensch, der mit der Welt hadert. Wie du und ich! Aber sie gleichzeitig kräftig umarmt. Lass uns das auch tun! Alin Coens Musik ist eine klingende Ladestation für Positivität. Eine Welt voller Nähe, in der jedes Wort zählt und jede Stille spricht. Wenn man Alin Coen mit ihrer warmen Stimme und akustischen Gitarre erlebt, entsteht augenblicklich eine Atmosphäre von Geborgenheit. Auf Augenhöhe. Im Dialog. Es entfaltet sich eine gemeinsame Reise durch Emotionen und Melodien. Wenn einem nur immer im Leben, wie beim Hören von Alin Coen, bewusst wäre, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist, sondern eine Einladung, zusammen zu wachsen. Nun geht Alin Coen mit „Du bedeutest mir die Welt” auf Tour: In ausgewählten Konzertstätten und Theatersälen wird sie den Zauber ihres Albums deutschlandweit auf die Bühnen bringen. Begleitet von ihrer einfühlsamen Band, knüpft sie an die Magie der vergangenen Konzerte an und schlägt zugleich ein neues bedeutsames Kapitel auf. Sie lädt dich ein, diese Klangreise live mitzuerleben – einer Reise, die mit dem Erscheinen des neuen Albums „Du bedeutest mir die Welt“ ihren strahlenden Höhepunkt findet. mehr <!-- function show_mehrinfo() { $('#mehrinfo').show(); $('#mehrbutton').hide(); } // -->
Ein Roadmovie über die Schönheit und den Zauber alltäglicher Begegnungen: Bobby fährt immer wieder dieselbe Strecke zwischen Wien und Salzburg. Er nimmt Menschen mit, eigentlich um Benzinkosten zu sparen. Gemeinsam teilen sie ein Stück Weg und für einen kurzen Moment auch ihr Leben. Im Auto kommen sie ins Gespräch über Liebe und Krieg, Familie und Erinnerung, Herkunft und Zukunft. Ein junger Soldat, ein Supermarktlehrling, ein Wissenschaftler, eine queere Frau kurz vor ihrer Hochzeit – flüchtige Augenblicke, aus denen ein Mosaik der Gegenwart entsteht. Auch Bobby erzählt: von seinem Leben, vom Älterwerden und von einem Freund, der in Salzburg im Koma liegt – der Grund für seine Fahrten. Während draußen Berge, Wälder und Brücken vorbeiziehen, verändert sich mit den Jahreszeiten das Licht. Bobby fährt weiter, aber in eine andere Richtung… LONDON ist ein leiser, tröstlicher Film zwischen Dokumentarischem und Fiktion. Die Autobahn wird zum Ort der Begegnung, an dem Fremde einander zuhören und unsere Gegenwart für einen Augenblick erfahrbar wird. In beunruhigenden Zeiten erzählt der Film von der Möglichkeit, dass Nähe und Solidarität dort entstehen, wo Menschen ein Stück des Weges miteinander zurücklegen.
Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. Nach der Romanvolage von Jenny Erpenbeck.
England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood ihr Zuhause verlassen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Hindernisse aussichtslos erscheint. Die jüngere Marianne hingegen folgt offen ihrem Herzen und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen John Willoughby. Zwischen Hoffnung, Enttäuschung und den Zwängen ihrer Zeit müssen beide Schwestern ihren eigenen Weg finden und erkennen, dass weder kühle Vernunft noch leidenschaftliche Gefühle allein zum Glück führen.
Das ganz große Kino mit gewaltigen Bildern und einem Überlebenskampf, der einem buchstäblich den Atem raubt! Mit unglaublicher Wucht und Intensität erzählt der epische, emotionale und zugleich hochspannende Survival-Thriller WHALEFALL von diesem einen Moment, der von einer Sekunde auf die andere einfach alles verändert: Nach dem Tod seines Vaters (Josh Brolin) auf hoher See begibt sich Jay Gardiner (Austin Abrams) an die kalifornische Küste, um dessen Überreste zu finden. Doch die Suche im Meer endet in einem Albtraum: Jay wird von einem riesigen Pottwal verschluckt. Gefangen im Inneren des Meerestiers und mit nur noch einer Stunde Sauerstoff beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jeder Atemzug zählt und ihm bewusst wird, dass ausgerechnet die harten Lektionen seines Vaters seine Chance auf Rettung sein könnten.
Der in die Jahre gekommene, verschrobene, milliardenschwere Erdölmagnat Digger Rockwell hat durch seine skrupellosen Geschäftstaktiken eine Umweltkatastrophe verursacht, die unter anderem das ewige Eis der Polarkappen schmelzen lässt und Tsunamis verursacht, die wiederum Atomkraftwerke beschädigen. Nun steht die Menschheit kurz vor dem Aus, die Welt versinkt im Chaos, alle bereiten sich schon auf die kurz bevorstehende Apokalypse vor, einzelne Nationen bringen Truppen in Stellung. Nun verlangt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von Digger Rockwell, die Suppe, die er allen eingebrockt hat, selbst auszulöffeln und den Planeten zu retten. Dieser nimmt die Herausforderung an, denn als Egomane käme es ihm ganz recht, als großer Retter der Menschheit dazustehen.
Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe eines Pflegeroboter angewiesen. Sie fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem Roboter, den sie Pawlowitsch nennt. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist? Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer vorherigen Filme an.
Jetzt wird’s verhext - und ziemlich turbulent! Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg hat die Anmeldung mal wieder verpennt. Während Marita bei der Polizei ermitteln darf und Florian mit Kultreporterin Karla Kolumna auf der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz im Museum übrig – für sie der wohl langweiligste Ort der Welt. Doch plötzlich überschlagen sich dort die Ereignisse: Während Kuratorin Farrah Pahani gemeinsam mit Bibi eine neue Ausstellung vorbereitet, verschwindet eine wertvolle Spieluhr spurlos. Ein Rätsel, das Bibi sofort aufklären muss! Gemeinsam mit Marita beschließt sie, sich in die Nacht des Einbruchs zurückzuhexen und landet prompt 139 Jahre in der Vergangenheit – mitten auf Schloss Klunkerburg. Dort begegnen sie Fritzi von Klunkerburg, die dringend Hilfe gebrauchen kann. Denn ihre fiese Tante Mathilde plant, Fritzis Spieluhr, ein kostbares Erbstück ihrer Mutter, an sich zu reißen. Für Bibi und Marita heißt es jetzt: hexen, clever sein und Freunden helfen – und nebenbei irgendwie zurück in die Gegenwart gelangen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt!
Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern, zu Hobby-Ornithologen, gemacht hat. Ihr Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Dieser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Dabei ist er kein reiner Dokumentarfilm, sondern entwickelt sich zu einem essayistischen Werk, das vom Verhältnis zwischen Mensch und Tier erzählt. Die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.
Zur großen Freude von Shaun und seinen wolligen Freunden steht auf der "Mossy Bottom"-Farm Halloween vor der Tür. Nur leider zerstört der tollpatschige Farmer kurz vor dem Fest den Kürbisgarten der Schafherde und nun liegt es an Shaun, eine Lösung zu finden! Als dieser daraufhin zum verrückten Wissenschaftler wird, der Farmer urplötzlich verschwunden ist und obendrein noch ein haariges Ungeheuer in den Wäldern von Mossingham umherstreift, ist das Chaos perfekt und alle bereit für ein ebenso lustiges wie aufregendes, neues Abenteuer!
Emil soll die Sommerferien bei seiner Oma in Berlin verbringen. Doch schon im Zug dorthin wird er von dem skrupellosen Betrüger Max Grundeis ausgeraubt - und ein wildes Abenteuer beginnt! Gemeinsam mit einer Bande cleverer Kinder nimmt Emil die Verfolgung auf und stürzt sich in eine rasante Detektivjagd quer durch Berlin – voller Witz, Mut und echter Freundschaft.
Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Lore klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist Streit vorprogrammiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang?
Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe eines Pflegeroboter angewiesen. Sie fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem Roboter, den sie Pawlowitsch nennt. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist? Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer vorherigen Filme an.
Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. Nach der Romanvolage von Jenny Erpenbeck.
Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Lore klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist Streit vorprogrammiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang?
Der Film erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er-Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie, entscheidet ihr Ehemann Werner, der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
Queen (Eliane Umuhire) ist eine selbstbewusste, willensstarke Frau, die sich mit ihren zwei Kindern im Nairobi der 1990er Jahre durchschlägt. Als sie der irischen Journalistin Anna (Denise Gough) begegnet, die als Auslandskorrespondentin in Nairobi arbeitet, entsteht zunächst eine unerwartete Verbindung und schließlich eine außergewöhnliche Freundschaft. Als klar wird, dass Queen an Aids erkrankt ist, ermöglicht ihr Anna den Zugang zu einer Behandlung. Queen überlebt, während ihre Freundinnen und Nachbarinnen weiterhin an den Folgen der Infektion sterben. Ihr Überleben wird für sie zur Verpflichtung: Sie beginnt gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. CALL ME QUEEN erzählt eine inspirierende Geschichte über Mut, und die Kraft von Solidarität und Freundschaft, die das scheinbar Unmögliche möglich machen. In kompakten, effektiven Bildern erzählt CALL ME QUEEN, wie sich vor allem Frauen zu einer panafrikanischen Bewegung zusammenschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Die Geldgier und Gleichgültigkeit des Westens sind dabei ihre härtesten Gegner. Neben einem klaren aktivistischen und journalistischen Anspruch ist das fiktionale Biopic, basierend auf Lara Santoros Roman „Mercy“, auch dramaturgisch ambitioniert: Anhand der Beziehung zwischen Anna und Queen werden rassistische Erzählmuster des westlichen Kinos wie „Black Best Friend“ oder „White Saviour“ diskutiert und gebrochen. Mit viel Fingerspitzengefühl reflektiert die iranisch-deutsch-französische Filmemacherin und Autorin Emily Atef weiße Privilegien und zentriert Schwarze Perspektiven. Eliane Umuhire liefert in der Rolle der selbst ernannten Queen eine oscarreife Performance ab. 2025 löste die Trump-Regierung die Entwicklungsbehörde USAid auf – mit drastischen Folgen für die HIV- und Aidshilfe in Afrika. CALL ME QUEEN ist politisch hochaktuell und hat vor allem ein Ziel: der weißen westlichen Welt zu erklären, wie die Dinge wirklich funktionieren, und sie zu ermahnen, nicht wegzuschauen.
England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood ihr Zuhause verlassen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Hindernisse aussichtslos erscheint. Die jüngere Marianne hingegen folgt offen ihrem Herzen und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen John Willoughby. Zwischen Hoffnung, Enttäuschung und den Zwängen ihrer Zeit müssen beide Schwestern ihren eigenen Weg finden und erkennen, dass weder kühle Vernunft noch leidenschaftliche Gefühle allein zum Glück führen.
. Der Film ist eine Architekturerkundung im Kontext von Klimawandel, Ressourcenknappheit, zirkulären Strategien, Immobilienspekulationen und Flüchtlingskrisen und reflektiert über das Potenzial zukünftiger, nachhaltiger Architektur jenseits der dominanten Perspektiven der nördlichen Industriestaaten. Im Rahmen eines Besuchs der ›Sharjah Architecture Triennial‹ 2023 in den Emiraten spricht Tosin Oshinowo, die in Nigeria lebenden Architektin und Kuratorin der Triennale, über die wichtigen Fragen unserer Zeit: Sollen wir so weitermachen wie bisher? Welche Architektur wollen wir? Was kostet der verschwenderische Life Style unseren Planten? Darüber hinaus kommen an der Triennale beteiligte internationale Architekt*innen und Künstler:innen aus über ihre spannenden Projekte zu Wort.
Ein Roadmovie über die Schönheit und den Zauber alltäglicher Begegnungen: Bobby fährt immer wieder dieselbe Strecke zwischen Wien und Salzburg. Er nimmt Menschen mit, eigentlich um Benzinkosten zu sparen. Gemeinsam teilen sie ein Stück Weg und für einen kurzen Moment auch ihr Leben. Im Auto kommen sie ins Gespräch über Liebe und Krieg, Familie und Erinnerung, Herkunft und Zukunft. Ein junger Soldat, ein Supermarktlehrling, ein Wissenschaftler, eine queere Frau kurz vor ihrer Hochzeit – flüchtige Augenblicke, aus denen ein Mosaik der Gegenwart entsteht. Auch Bobby erzählt: von seinem Leben, vom Älterwerden und von einem Freund, der in Salzburg im Koma liegt – der Grund für seine Fahrten. Während draußen Berge, Wälder und Brücken vorbeiziehen, verändert sich mit den Jahreszeiten das Licht. Bobby fährt weiter, aber in eine andere Richtung… LONDON ist ein leiser, tröstlicher Film zwischen Dokumentarischem und Fiktion. Die Autobahn wird zum Ort der Begegnung, an dem Fremde einander zuhören und unsere Gegenwart für einen Augenblick erfahrbar wird. In beunruhigenden Zeiten erzählt der Film von der Möglichkeit, dass Nähe und Solidarität dort entstehen, wo Menschen ein Stück des Weges miteinander zurücklegen.
Liebe in unruhigen Zeiten: Nino (Hasan Akil) und Yasmina (Mounia Akl) werden im selben libanesischen Krankenhaus, am selben Tag und nur Sekunden nacheinander geboren, ohne zu ahnen, dass sich ihre Lebenswege für immer miteinander verweben werden. Im ewigen Chaos Beiruts werden sie Kindheitsfreunde, verlieren sich aus den Augen, nur um sich Jahrzehnte später durch einen Zufall wiederzutreffen und Hals über Kopf zu verlieben. Nino betreibt mittlerweile das Restaurant seiner Familie mit ansteckender Lebensfreude, die desillusionierte Karrierefrau Yasmina würde am liebsten nach Europa auswandern. In ihrer Gegensätzlichkeit findet das Paar echte Seelenverwandtschaft. Als Yasmina aber unerwartet schwanger wird, erlebt ihre junge Liebe eine Zerreißprobe. Während Nino sein Vaterglück kaum fassen kann, plant Yasmina, das Land zum Wohl ihrer Tochter endgültig zu verlassen... Mit A SAD AND BEAUTIFUL WORLD, der bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, gelingt dem Regisseur Cyril Aris eine einzigartige Liebesgeschichte, die meisterhaft zwischen Lachen und Weinen wandert und einen unerschütterlichen Überlebensgeist verkörpert: Humor als Antwort auf eine Welt, die aus den Fugen geraten ist.
Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. Nach der Romanvolage von Jenny Erpenbeck.
England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood ihr Zuhause verlassen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Hindernisse aussichtslos erscheint. Die jüngere Marianne hingegen folgt offen ihrem Herzen und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen John Willoughby. Zwischen Hoffnung, Enttäuschung und den Zwängen ihrer Zeit müssen beide Schwestern ihren eigenen Weg finden und erkennen, dass weder kühle Vernunft noch leidenschaftliche Gefühle allein zum Glück führen.
Das ganz große Kino mit gewaltigen Bildern und einem Überlebenskampf, der einem buchstäblich den Atem raubt! Mit unglaublicher Wucht und Intensität erzählt der epische, emotionale und zugleich hochspannende Survival-Thriller WHALEFALL von diesem einen Moment, der von einer Sekunde auf die andere einfach alles verändert: Nach dem Tod seines Vaters (Josh Brolin) auf hoher See begibt sich Jay Gardiner (Austin Abrams) an die kalifornische Küste, um dessen Überreste zu finden. Doch die Suche im Meer endet in einem Albtraum: Jay wird von einem riesigen Pottwal verschluckt. Gefangen im Inneren des Meerestiers und mit nur noch einer Stunde Sauerstoff beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jeder Atemzug zählt und ihm bewusst wird, dass ausgerechnet die harten Lektionen seines Vaters seine Chance auf Rettung sein könnten.
Vorpremiere am 19.8.26 um 20.00 Uhr Mitten im Leben fasst Paul Gompitz den Entschluss, von Rostock aus nach Syrakus auf Sizilien zu reisen. Angetrieben von dem Wunsch, den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume zu folgen, entwickelt sich die Idee zu einem persönlichen Ziel. Doch Paul lebt in der DDR und damit hinter einer streng bewachten Grenze, die legale Ausreisen nahezu unmöglich macht. Der Plan lässt sich auf offiziellem Weg nicht verwirklichen. Um sein Vorhaben dennoch umzusetzen, beginnt er, eine Flucht vorzubereiten, die ihn seinem Ziel näherbringen soll. Basiert auf dem Roman »Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus« von Friedrich Christian Delius.
Jetzt wird’s verhext - und ziemlich turbulent! Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg hat die Anmeldung mal wieder verpennt. Während Marita bei der Polizei ermitteln darf und Florian mit Kultreporterin Karla Kolumna auf der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz im Museum übrig – für sie der wohl langweiligste Ort der Welt. Doch plötzlich überschlagen sich dort die Ereignisse: Während Kuratorin Farrah Pahani gemeinsam mit Bibi eine neue Ausstellung vorbereitet, verschwindet eine wertvolle Spieluhr spurlos. Ein Rätsel, das Bibi sofort aufklären muss! Gemeinsam mit Marita beschließt sie, sich in die Nacht des Einbruchs zurückzuhexen und landet prompt 139 Jahre in der Vergangenheit – mitten auf Schloss Klunkerburg. Dort begegnen sie Fritzi von Klunkerburg, die dringend Hilfe gebrauchen kann. Denn ihre fiese Tante Mathilde plant, Fritzis Spieluhr, ein kostbares Erbstück ihrer Mutter, an sich zu reißen. Für Bibi und Marita heißt es jetzt: hexen, clever sein und Freunden helfen – und nebenbei irgendwie zurück in die Gegenwart gelangen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt!
In einer nahen Zukunft garantiert die ›Methode‹ umfassende Gesundheit und Transparenz in der Gesellschaft. Das Leben der Wissenschaftlerin Mia Holl ändert sich schlagartig, als ihr Bruder Moritz des Mordes beschuldigt wird. Die Beweise sind erdrückend – und doch ist Mia von seiner Unschuld überzeugt. Ein Widerspruch, der sie zum Handeln gegen ein System zwingt, das keinen Zweifel zulässt. Doch wem kann sie noch trauen? Ihrer Kollegin Christiane, dem Anwalt ihres Bruders oder dem charismatischen Journalisten Kramer? Ihr Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit macht sie selbst zur Gejagten.